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Zunächst einmal stellt sich die Frage, was man eigentlich mit JavaScript machen kann.
Sicherlich, man kann Variablen Werte zuweisen, man kann Berechnungen ausführen.
Der eigentliche Sinn von JavaScript aber ist, Objekte zu manipulieren.
Ein gutes Beispiel für ein Objekt ist z.B. der Papierkorb auf der Oberfläche Ihres Betriebssystems. Meist durch ein entsprechendes Symbol auf der Desktop-Oberfläche dargestellt.
Durch einen Klick mit der rechten Maustaste auf dieses Symbol stehen mir als Anwender einige Funktionen zur Verfügung: Ich kann ihn öffnen, kann den Papierkorb löschen oder seine Eigenschaften betrachten und manipulieren.
Der Papierkorb ist ein Objekt und Objekte sind daher Gegenstände, die sich über bestimmte Eigenschaften manipulieren lassen und einen bestimmten Zustand (Papierkorb voll/Papierkorb leer) annehmen können.
Was ich mit dem Papierkorb letztlich abhängig von seinem Zustand (voll oder leer) tun kann, nennt man eine Methode. Je nach Zustand des Papierkorbs (voll) wird mir die Methode leeren beeit gestellt oder sie ist inaktiv (leer).
JavaScript ist zwar keine direkte objektorientierte Programmiersprache, sie ist eher eine objektbasierende Sprache, d.h. man kann in JavaScript Objekte eher verwenden, zum Teil auch welche erzeugen.
Unter einem Objekt kann man sich all das vorstellen, was sich eigenständig ansprechen lässt. Das kann der Browser, das Browser-Fenster sein oder die Webseite oder ein Teil der Webseite.
Das Ansprechen von Objekten geschieht mit der sogenannten Punkt-Notation. Dabei wird zunächst das anzusprechende Objekt vorangestellt und anschließend die zu verwendende Methode (Eigenschaft) angesprochen.
Ein Beispiel ist der Befehl alert. Diesem Befehl wird durch das Objekt window eine Funktionalität bereit gestellt, in das aktuelle Fenster eine Dialogbox aufzurufen und einen Inhalt auszugeben.
window ist also ein sog. Objekt, nämlich ein Fenster-Objekt.
Die Methode wäre dann, der Inhalt der runden Klammern:
window.alert("Hallo");
Ein weiteres Objekt ist das aktuelle Dokument im aktuellen Fenster:
window.document.write ("Wir schreiben in eine Webseite");
Auf die Angabe window kann in der Regel verzichtet werden, denn diese Angabe steht ja für das aktuelle Browser-Fenster. Und da wir uns ja bereits im Browser befinden, muss dies nicht mehr explizit mit angegeben werden.
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